Die seit 2009 jährlich durchgeführte Weiterbildungsstudie befragt HR-Verantwortliche und Geschäftsführungen österreichischer Unternehmen und gilt als Stimmungsbarometer der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Der Anteil reiner Präsenztrainings sinkt 2026 auf 46 % (vor der Pandemie 74 %, im Vorjahr 60 %), während rein digitale Lernformen von 21 % auf 30 % und Blended Learning von 16 % auf 21 % steigen. 80 % der HR-Verantwortlichen sehen Weiterbildung als zentralen Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit im europäischen Marktumfeld. Für Personalberatung und Personalentwicklung folgt daraus ein doppelter Handlungsauftrag: Die Infrastruktur für digitales und hybrides Lernen ist auszubauen, und der kompetente, qualitätsgesicherte Einsatz von KI in Qualifizierungsprozessen wird zum Differenzierungsfaktor. Zugleich unterstreicht die Studie den strategischen Stellenwert systematischer Kompetenzentwicklung als Instrument der Fachkräftesicherung.
Quelle: ARS Akademie (unter Berufung auf die Weiterbildungsstudie Österreich 2026 der Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung / MAKAM Research), https://ars.at/blog/zukunft-der-weiterbildung/